Gendersensible Sprache

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Die Nutzung einer gendersensiblen Sprache ist uns von jeher wichtig, nicht nur, weil bei uns die Anzahl der Evaluatorinnen die der Evaluatoren überwiegt. Dabei wurden jedoch oft uneinheitliche Schreibweisen gewählt, die v.a. persönlichen Vorlieben entsprachen. Univation entschied sich dafür, im Rahmen eines Abstimmungsprozesses eine einheitliche Regelung zu finden.Nach intensiver interner Abstimmung sind wir zu der folgenden Lösung gekommen:

In unseren Texten geht aus den gewählten Formulierungen hervor, ob bei der Ansprache von Personen oder Personengruppen ausschließlich Frauen, ausschließlich Männer oder beide Geschlechter gemeint sind. Für letztgenannten Fall wird mit der folgenden Priorität verfahren:
- Es werden geschlechtsneutrale Bezeichnungen genutzt (z.B. Studierende)
- Es sind beide grammatikalischen Geschlechter genannt (z.B. Schülerinnen und Schüler)
- Bei zusammengesetzten Wörtern / zur Vereinfachung des Satzaufbaus / bei Platzmangel (in Fragebogen, Tabellen …) wird das generische Maskulinum genutzt (z.B. Einwohnerzahlen)

Wolfgang Beywl, Jochen Kehr und Cornelia Keller-Ebert haben die Problematik, gute Gründe für eine gendersensible Schreibweise, das Für und Wider der verschiedenen Schreibweisen und das gewählte Verfahren zur Abstimmung ausführlich in einem Artikel beschrieben. Weitere Informationen zur Publikation und eine Download-Möglichkeit finden Sie hier.