Institute for Evaluation Dr. Beywl & Associates GmbH
Univation
New DeGEval -Publications: Recommendations
News from the Evaluation Society (DeGEval)
Policy and Programme Evaluation in Europe: Cultures and Prospects
Conference European Evaluation Society
`Kinder früher fördern´
Artikel: Demokratie braucht wirkungsorientierte Evaluation - Entwicklungspfade im Kontext der Kinder- und Jugendhilfe
Beywl, Wolfgang (2006): "Demokratie braucht wirkungsorientierte Evaluation. Entwicklungspfade im Kontext der Kinder- und Jugendhilfe". In: Projekt eXe (Hg.): Wirkungsevaluation in der Kinder- und Jugendhilfe. Einblicke in die Evaluationspraxis. München: DJI, S. 25-46.
In diesem Artikel stellt Wolfgang Beywl u. a. den Programmbaum als ein Instrument der wirkungsorientierten Evaluation vor und leitet ab, auf welchen verschiedenen Niveaus - von der Feststellung der Zielerreichung bis zur voraussetzungsreichen Bewertung der Wirtschaftlichkeit eines Programms - eine wirkungsorientierte Evaluation umgesetzt werden kann. Zwar erschien der Band bereits 2006 beim DJI, wir nutzen jedoch eine aktuelle Rezension als Gelegenheit, Sie erneut auf die Veröffentlichung aufmerksam zu machen.
Aus einer Rezension der Gesamtpublikation durch Karsten Ries (Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes) in der Zeitschrift für Evaluation 1/2010 (Seiten 156-159):
"Wolfgang Beywl begründet in seinem Beitrag zunächst demokratietheoretisch die Sinnhaftigkeit und Notwendigkeit von wirkungsorientierter Evaluation und skizziert beispielhaft die Komplexität von Wirkungsfragen, die in der Kinder- und Jugendhilfe zu berücksichtigen ist. Um den hieraus resultierenden Herausforderungen gerecht werden zu können, plädiert er für eine Kombination von Selbstevaluation, Peer-Evaluation, Inhouse-Evaluation und externer Fremdevaluation, wobei angesichts der verfügbaren Ressourcen eine Balance zwischen Erhalt der Komplexität, sicherer Durchführbarkeit und befriedigendem Nutzen der Ergebnisse für die vorgesehenen Nutzenden anzustreben ist. Hierzu stellt er exemplarisch den sogenannten Programmbaum von Univation vor, der von dem Institut häufig als Evaluationsinstrument eingesetzt wird. Dieser bildet die interne Logik eines Programms ab und fokussiert dessen angestrebte Ergebnisse (outcomes) in Form von `Früchten´. Aussagen zu Wirkungen werden hierdurch überhaupt erst möglich. Mit Hilfe des Programmbaums grenzt Beywl fünf unterschiedlich anspruchsvolle Evaluationsstufen voneinander ab. Abschließend resümiert er, auf welcher dieser Stufen die heutige Praxis angelangt ist und diskutiert Perspektiven für die wirkungsorientierte Evaluation der Kinder- und Jugendhilfe, die er angesichts der Tragweite dieses Bereichs als wichtige Aufgabe charakterisiert, die sich aus seiner Perspektive gleichzeitig als `realistischer Ansatz´ aber auch als `schwer zu erreichendes Ideal´ darstellt."
Auszug auf der Gesamtbewertung:
"Die typischen Eigenarten und daraus resultierenden Problemlagen im Hinblick auf wirkungsorientierte Evaluation werden anhand zahlreicher Beispiel nicht nur anschaulich präsentiert, vielmehr knüpft der Band an den Stand der theoretisch-fachlichen Diskussion an und zeigt vielfältige Möglichkeiten und Zugänge auf, um den dargestellten Herausforderungen gerecht werden zu können."
Die Publikation kann beim DJI bestellt werden. Informationen finden Sie hier.
Glossar wirkungsorientierter Evaluation
Im Oktober 2009 erschien eine zweite, völlig überarbeitete und erweiterte Auflage des Glossars wirkungsorientierter Evaluation. Mit rund 370 enthält es mehr als doppelt so viele Begriffe wie die Erstauflage.
Hier finden Sie ausführliche Informationen zur Veröffentlichung, Leseproben sowie Hinweise auf Bestellmöglichkeiten.
Wolfgang Beywl/Melanie Niestroj
Das A-B-C der wirkungsorientierten Evaluation
Glossar Deutsch / Englisch der wirkungsorientierten Evaluation
2., vollständig bearbeitete und ergänzte Auflage
Köln 2009 – ISBN 978-3-00-028910-1
150 Seiten
Genus-Gebrauch in Evaluationsberichten
Wolfgang Beywl / Jochen Kehr / Cornelia Keller-Ebert
Mit dem Titel "Genus-Gebrauch in Evaluationsberichten. Gender Mainstreaming in der sozialwissenschaftlichen Schreibpraxis" ist der Artikel in der Zeitschrift Sozialwissenschaften und Berufspraxis (SuB, 27. Jg., Heft 4/04, 451-460, Schwerpunktheft zum Gender Mainstreaming) erschienen. Er greift die Problematik der oft uneinheitlich genutzten Formulierungen in schriftlichen Dokumenten auf und zeigt, welche auch wirtschaftlichen Einflüsse eine Ungenauigkeit hier im Rahmen der sozialwissenschaftlichen Praxis bzw. der Evaluationspraxis haben kann. Univation ist den Weg gegangen, nach einem intensiven Abstimmungsprozess eigene Richtlinien für den Genus-Gebrauch zu entwickeln, die nun für Einheitlichkeit sorgen. Wie hierbei vorgegangen wurde und zu welchem Ergebnis Univation gekommen ist, kann im Text nachgelesen werden und möglicherweise als Anregung dienen.
Der Artikel steht hier für Sie als Download bereit:
[Download 0,3 MB im .pdf-Format ]
Ausführliche Hinweise und viele Beispiele enthält die fast 200 Seiten starke Publikation der Schweizerischen Bundeskanzlei, die 2009 in 2. vollständig überarbeiteter Auflage erschienen ist:
Schweizerische Bundeskanzlei/Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) (2009): Geschlechtergerechte Sprache. Leitfaden zum geschlechtergerechten Formulieren im Deutschen. Bern.
[Download unter http://www.bk.admin.ch/dokumentation/publikationen/00292/index.html?lang=de]
Hier finden sich z. B. Dutzende "geschlechterabstrakte Personenbezeichnungen" wie "die Person", "das Individuum", "das Talent", "der Elternteil". So wird Sprache im Rahmen von Evaluation geschlechtergerechter und unnötige Komplizierung wird vermieden.
Evaluation. Ein systematisches Handbuch
Das Team von Univation freut sich besonders über eine Neuerscheinung zu berichten:
„Evaluation. Ein systematisches Handbuch“ ist ab sofort im Angebot des VS-Verlags zu finden.
Herausgeber dieser Übersicht aktueller Entwicklungen der Evaluation im deutschsprachigen Raum sind
Dr. Wolfgang Beywl, wissenschaftlicher Leiter von Univation und Sozialwissenschaftler an der Universität Bern
PD Dr. Thomas Widmer, Politikwissenschaftler an der Universität Zürich
Prof. Carlo Fabian, Sozialpsychologe an der Fachhochschule Nordwestschweiz in Basel
Im Buch leisten namhafte Autorinnen und Autoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz Beiträge zu zehn Themenfeldern: Agrarpolitik, Arbeitsmarktpolitik, Bildung, Energie- und Umweltpolitik, Entwicklungszusammenarbeit, Forschung und Technologie, Gesundheit, institutionelle Politik, Raumentwicklungspolitik und Soziale Arbeit.
Viel Spaß beim Lesen!
Manual Lehrevaluation schafft Überblick
Das kurzgefasste Buch von Stefanie Ernst, 2008 im VS-Verlag für Sozialwissenschaften erschienen, orientiert aktuell über die Evaluation im Hochschulbereich.
Fazit: Man darf sich keine Schritt-für-Schritt-Anleitung erwarten, um Lehrevaluationen durchzuführen, sondern ganz wesentlich schnellen orientierenden Überblick.
Evaluationskochbuch fällt im Test durch
Auch Bücher zur Evaluation sollten einer kritischen Bewertung unterzogen werden.Ein Beispiel ist das "Evaluation Cookbook", das wegen seines klug gewählten Titels auf seriösen Portalen hoch rangiert
http://www.evoluation.de/ressourcen-onlineliteratur
und vielfach empfohlen wird:
http://serc.carleton.edu/resources/28711.html
http://evaluationsupportscotland.org.uk/article.asp?id=64
Wir haben uns daher das Buch genauer angesehen und kommen zu folgender Bewertung:
Ein elektronisch verfügbares Buch, das keinesfalls hält, was der Titel verspricht.
Evaluation Schritt für Schritt
Wolfgang Beywl/Jochen Kehr/Susanne Mäder/Melanie Niestroj (2007): Evaluation Schritt für Schritt: Planung von Evaluationen. hiba-Weiterbildung Band 20/26.
Im Juli 2007 erschien der 80-seitige Band in der Reihe Weiterbildung des heidelberger institut beruf und arbeit (hiba). Auf den hiba-Internetseiten finden Sie eine ausführliche Beschreibung des Inhalts sowie die Bestellmöglichkeit des Bandes, der 14 Euro kostet. |
"...eine für Evaluationspraktikerinnen und -praktiker dicht und verständlich geschriebene Handreichung." (Dieter Quermann im Newsletter der Zentralstelle Evaluation (ZEVA) des Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen, ZEVA-News 14, Januar 2008)
"Diese Broschuere hat meine Erwartungen übertroffen" (Angelika Lippe-Heinrich)
Hinweis für Bestellerinnen und Besteller aus der Schweiz:
Die folgende Buchhandlung hat einige Exemplare der Broschüre auf Lager und kann diese kurzfristig versenden:
Buchhandlung / Bookshop / Librairie
Münstergass-Buchhandlung
Postfach 584 / Münstergasse 33
CH - 3000 Bern 8 / Schweiz
Tel. +41 31 310 23 23 Fax +41 31 310 23 24
E-Mail: sales@muenstergass.ch Internet: http://www.muenstergass.ch
Perspektive 50plus: Erkenntnisse für Projektcluster
Mäder, Susanne/Seligmann, Michael (2007): "Erkenntnisse für Projektcluster. Steuerung und Bewertung anhand von Teilnehmermonitoring udn Teilnehmerbefragungen". In: Brauer, Kai/Korge, Gabriele (Hg.): Evaluation regeionaler Arbeitsmarktförderung für Ältere: Erfolgsfaktoren - Methoden - Instrumente. Fraunhofer IRB Verlag: Stuttgart. 246-260.
Der Artikel bezieht sich auf die durch Univation durchgeführte Evaluation des Beschäftigungspaktes `Generation Gold 50plus´ im Rahmen des Programms `Perspektive 50plus´ und berichtet über ihre Ergebnisse.
Eine auf Paktebene angesiedelte, begleitende Evaluation steht vor der Herausforderung, nützliche Hinweise für die Weiterentwicklung der Teilprojekte zu liefern und Aussagen zu präsentieren, welche Projektansätze transferfähig sind. Formen und Wege, beiden Anforderungen gerecht zu werden, sind Gegenstand des Artikels. Der erste Teil beschreibt, wie durch die Bereitsstellung von Daten zur Zusammensetzung und Entwicklung der Teilnehmenden (Monitoring) und durch schriftliche Teilnehmerbefragungen die Optimierung der Projekte unterstützt werden kann. Im zweiten Teil des Beitrags wird veranschaulicht, wie durch die Bildung von Projektclustern verallgemeinerbare Aussage bezüglich zentraler Integrationsstrategien für die Zielgruppe 50plus getroffen werden können.
Die Publikation ist im Buchhandel erhältlich.
Artikel: Nutzungsfokussierte Evaluation von Humandienstleistungen
Beywl, Wolfgang (1999): "Nutzenfokussierte Evaluation von Humandienstleistungen. Plädoyer für eine sozialwissenschaftliche Rückbesinnung in der Qualitätsdebatte". In: Sozialwissenschaften und Berufspraxis. 22. Jg., Heft 2, Opladen: Leske + Budrich. 143-156.
Wolfgang Beywl argumentiert dafür, dass die Evaluation ihre aus den sozialwissenschaftlichen Wurzeln gespeisten Kompetenzen aktiv in die Debatte um die Qualität von Humandienstleistungen einspeist. Entgegen dem Abspruch verschiedener Steuerungsverfahren von Qualität (Qualitätsmanagement, Controlling...) ist gerade Evaluation durch ihre methodische Vielseitigkeit der die Humandienstleistungen als Gegenstand bestimmenden Wertepluralität besonders gewachsen und in der Lage, geeignete partizipative Verfahren der Konsensfindung und Konfliktlösung anzubeiten. So kann sie die zur Steuerung erforderlichen Insformationen bereitstellen und damit den Anspruch auf Ergebnisnutzen (und auch Prozessnutzen) einlösen. Vor diesem Hintergrund scheinen Wolfgang Beywl zum Erscheinungszeitpunkt des Artikels erhöhte Anstrengungen zur stärkeren Professionalisierung sowie eine stärkere Präsenz der Evaluation auf dem "`Markt´ anwendungsorientierter Qualitätsstreuerungsverfahren" wünschenswert und angeraten.
Den Artikel finden Sie hier als Download.
Artikel: Förderung der Kompetenzentwicklung von Lehrenden
Speer, Sandra/Harich, Katja (2007): "Förderung der Kompetenzentwicklung von Lehrenden. Leonardo-da-Vinci-Projekt `TEVAL´". Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis (BWP). Zeitschrift des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB). 6/2007. 33-42.
Sandra Speer und Katja Harich berichten aus dem Mitte 2007 abgeschlossenen internationalen Leonardo-da-Vinci-Projekt Evaluation Model for Teaching and Training Practice Competences (TEVAL) und stellen Projektergebnisse vor. Das Projekt erarbeitete eine europäische Grundlage für die Evaluation von Lehrenden. Ziel war die Entwicklung eines Evaluationsansatzes, mit dessen Hilfe Kompetenzen von Lehrpersonen bestimmt und überprüft werden können. Lehrende selbt unterstützt es bei der Reflexion der eigenen Kompetenzen und der Identifizierung von Ansätzen zu ihrer Weiterentwicklung.
Informationen zur Publikation finden sich hier.
Artikel: Auf tönernen Füßen. Generalverdacht gegen Evaluation
Beywl, Wolfgang (2007): "Auf tönernen Füßen. Generalverdacht gegen Evaluation". In: Forum Wissenschaft. 3/2007. 35.
Wolfgang Beywl nimmt in seinem Artikel Stellung zur Dissertation "Evaluation als modernes Ritual. Zur Ambivalenz gesellschaftlicher Rationalisierung am Beispiel virtueller Universitätsprojekte" von Christine Schwarz und stellt zum einen die These auf, dass es der Publikation nicht gelingt, Klarheit über das Vorgehen und die Rolle der Evaluation im Bereich der Hochschule zu schaffen. Zum anderen gibt er der Überzeugung Ausdruck, dass Evaluation - professionell durchgeführt - ein angemessenes Verfahren zur Beschreibung und Bewertung des Handelns von Hochschulbeschäftigten ist. Selbst Mitarbeiter der Koordinationsstelle für Weiterbildung an der Universität Bern stellt Wolfgang Beywl dies zur Diskussion.
Der Artikel steht hier zum Download bereit.
Leitfaden zur Evaluation von Weiterbildungsstudiengängen
Beywl, Wolfgang/unter Mitarbeit von Fischer, Andreas und Senn, Peter (2007): KWB-Studiengänge begleiten und bewerten. Leitfaden zur Evaluation von Weiterbildungsstudiengängen. Bern: Universität Bern, Koordinationsstelle für Weiterbildung – Reihe: Arbeitsberichte (Hg.: Karl Weber), Nr. 36. ISBN 978-3-906587-28-8.
Als 36. Arbeitsbericht der Koordinierungsstelle für Weiterbildung (KWB) der Universität Bern erschien jetzt der Titel "KWB-Studiengänge begleiten und bewerten. Leitfaden zur Evaluation von Weiterbildungsstudiengängen" von Wolfgang Beywl unter Mitarbeit von Andreas Fischer und Peter Senn. Der Leitfaden erläutert am Beispiel der Berner KWB, wie ein Evaluationskonzept entwickelt werden kann, das vorhandene Vorgaben des Qualitätsmanagements berücksichtigt. Hierzu sind praxisnahe Hilfen enthalten. Darüber hinaus finden sich Erfahrungsberichte zu Workshops, in denen das Konzept Verantwortlichen von Weiterbildungsstudiengängen der Universität Bern vermittelt wurde.
Weitere Informationen zum Inhalt der Veröffentlichung sowie Bestellmöglichkeiten finden Sie auf den Seiten der Koordinierungsstelle für Weiterbildung.
Artikel: Ziehen Auftraggebende Nutzen aus Evaluationen?
Der Text von Cornelia Keller-Ebert, den wir Ihnen unten als Download zur Verfügung stellen, bezieht sich auf eine im Jahr 2005 durchgeführte Befragung ehemaliger Auftraggebender von Univation. Telefonische Interviews sollten Aussagen dazu ergeben, ob die erarbeiteten Evaluationsergebnisse einen Nutzen für die Auftraggebenden hatten bzw. immer noch haben und welche Anforderungen aus der Sicht der Auftraggebenden an eine nützliche Evaluation zu stellen sind. Dabei wurde u.a. nach Kompetenzen gefragt, die Evaluierende mitbringen sollten. Der Artikel gibt die Ergebnisse der Befragung wieder und zieht ein Fazit für die Durchführung von Follow-up-Studien.
Der Artikel steht hier als Download bereit.
Informationen zur Zeitschrift Sozialwissenschaften und Berufspraxis finden Sie hier.
Erschienen als:
Cornelia Keller-Ebert (2006): Ziehen Auftraggebende Nutzen aus Evaluationen? Ergebnisse einer Follow-up-Studie. In: Sozialwissenschaften und Berufspraxis (SuB), Jahrgang 29/2006, Nr. 1/Januar-Juni.
Artikel: University-Based Continuing Education in Evaluation
Wolfgang Beywl/Katja Harich (2007): University-Based Continuing Education in Evaluation. The Baseline in Europe. In: Evaluation, Vol. 13, No. 1. 121-134.
In der Januar-Ausgabe von `Evaluation´ des Jahres 2007 ist bei Sage Publications ein Artikel von Dr. Wolfgang Beywl und Katja Harich zur Ausgangslage universitärer Weiterbildung in Evaluation erschienen.
Der Beitrag gibt einen Überblick über Evaluationsstudiengänge in Europa. Mittels Recherchen sind 14 Studiengänge in Frankreich, Irland, Deutschland, Spanien, England, Italien, Belgien, den Niederlanden und der Schweiz identifiziert worden. Neun Programme werden ausführlich vorgestellt.
Ein Abstract des Artikels steht hier als Download zur Verfügung.
Konfliktfähigkeit der Evaluation und die Standards für Evaluation
In der Ausgabe 2/2001 der Zeitschrift `Sozialwissenschaften und Berufspraxis´ (SuB) erschien ein Artikel von Wolfgang Beywl zum Umgang mit immer wieder auftretenden Konflikten im Alltag von Evaluierenden und wie die Standards für Evaluation als Referenzrahmen genutzt werden können, um solche Konflikte zu vermeiden.
Er führt zunächst in die Standards ein und skizziert kurz den Weg zu deutschsprachigen Standards (zunächst zu den Standards der SEVAL, da die damalige Deutsche Gesellschaft für Evaluation - DeGEval - gerade dabei war, Standards zu entwickeln). Am Beispiel der vier Standardgruppen Genauigkeit, Durchführbarkeit, Korrektheit sowie Nützlichkeit der Joint Committee-Standards zeigt er sodann auf, wie sie als Mittel der Konfliktprävention nutzbar gemacht werden können. Zwar beziehen sich die Ausführungen nicht explizit auf die heute vorliegenden Standards für Evaluation der DeGEval, sie sind jedoch auf diese übertragbar.
Zum Artikel besteht ein kostenfreies Downloadangebot auf den Seiten des Berufsverbandes Deutscher Soziologinnen und Soziologen (BDS). Hier finden sich zudem weitere Texte zur Evaluation u. a. von Helmut Kromrey.
20 Jahre responsive Evaluation in Deutschland
Zum Jahresende 1986 veröffentlichte Wolfgang Beywl den ersten Aufsatz zur responsiven Evaluation in der Zeitschrift "Hochschulausbildung".
Als grundlegende Thesen sind darin formuliert:
- wissenschaftliche Evaluation mit Differenz zur Forschung
- Gegenüberstellung von geschlossener und responsiver Evaluation
- Vorrang der Nützlichkeit in der Evaluation
- Anliegen und Konflikte der Beteiligten und Betroffenen als Motor der Evaluationsplanung
- Dreigliedriges Ablaufschema der Evaluation (Gegenstandsbestimmung, Informationsgewinnung, Ergebnisvermittlung)
Den Artikel finden hier zum Download:
[Download 1,9MB im .pdf-Format ]
Evaluation von Netzwerkprogrammen
Univation GmbH (Hg.) (2006): Evaluation von Netzwerkprogrammen – Entwicklungsperspektiven einer Evaluationskultur. Möglichkeiten und Grenzen der Evaluation von Netzwerken. Köln. Seit etwa zehn Jahren stark zunehmend, wird die Bildung von Netzwerken mit Bezug auf verschiedenste Themenfelder und auf unterschiedlichsten Ebenen gefördert, bspw. als Netzwerkprojekte in Arbeitsmarktprogrammen, Netzwerke zur Förderung des Lernens, zur Bildung von Sozialkapital oder zur sozialen Inklusion. Damit wird auch die Evaluation von Netzwerken zu einer immer wiederkehrenden Aufgabe für Evaluierende. Insbesondere Netzwerke, die eine Förderung durch die Bundesebene erhalten, sollen evaluiert werden. Die Evaluation von Netzwerken muss dabei Anforderungen genügen, die aus ihrem besonderen Gegenstand resultieren. Der nun vorliegende Band greift aus gegebenem Anlass Beiträge der Univations-Fachtagung zur Netzwerkevaluation im Januar 2005 auf, die das Thema u. a. aus den Perspektiven von Evaluierenden und Auftraggebenden beleuchten und vielfach praktische Erfahrungen mit der Evaluation von Netzwerken wiedergeben. Ergänzend beziehen sich allgemeinere Betrachtungen auf die Anwendung von Evaluationsstandards in der Netzwerkevaluation, den möglichen Nutzen von Evaluationen für Netzwerke sowie die Kompetenzen, die Evaluierenden bei der Evaluation von Netzwerken abgefordert werden. Zu einem Preis von 14,95 € (zzgl. Versandkosten) können Sie die Publikation (108 Seiten) bei uns bestellen. Bitte nutzen Sie dazu das hier herunterladbare Bestallfax oder schicken Sie uns eine Mail mit Ihren Daten: info@univation.org |
Artikel: Selbst-Evaluation in pädagogischen und sozialen Arbeitsfeldern
Wolfgang Beywl/Hanne Bestvater (1998): "Selbst-Evaluation in pädagogischen und sozialen Arbeitsfeldern - Ergänzung und Alternative zur Fremdevaluation". In: Bundesvereinigung kulturelle Jugendbildung (Hg.): Qualitätssicherung durch Evaluation. Remscheid. 33-44.
Im vorliegenden Artikel werden zum ersten Mal Evaluation und Selbstevaluation (SE) systematisch gegenübergestellt. Selbstevaluation wurde damals für viele Felder der sozialen Arbeit aus der Theorie in die Praxis gebracht. In diesem Artikel werden die Erfahrungen der ersten Jahre der Schulung von Praktikerinnen und Praktikern und der Umsetzung in der Praxis verarbeitet. Die praktischen Beispiele aus der Familienhilfe, Erziehungsberatung und der Drogenberatung stammen aus durchgeführten Schulungen und Beratung in SE.
Evaluation und Selbstevaluation werden definiert und besonders der doppelte Auftrag der Selbstevaluation wird herausgestellt: Praxisveränderung und Erkenntnisgewinn. Diese Kombination macht die Stärke von SE aus. Die Verbindung dieser beiden Aufträge, die sich einerseits auf das fachliche Handeln im Alltag bezieht und zusätzlich den Fachkräften methodisches Untersuchen abverlangen, ist die immer wieder zu bewältigende Spannung in Schulung und Praxis.
Der Artikel steht Ihnen hier zum Herunterladen zur Verfügung:
[Download 1,5MB im .pdf-Format ]
Zukünftig ist es für unsere Homepage geplant, frei verfügbare Publikationen von Wolfgang Beywl in loser Folge zum Download bereit zu stellen. Ein Blick auf die Seite lohnt sich demnach immer wieder!
Artikel: Praxisbegleitende Trainings in Selbstevaluation
Wolfgang Beywl / Bettina Henze (1999): "Praxisbegleitende Trainings in Selbstevaluation. Ein Einstieg in die Qualitätsentwicklung ‘von unten’". In: PÄD Forum 3. 211-218.
Selbstevaluation war Ende der 90er Jahre ein noch wenig verbreitetes Konzept, bis sie einen Schub durch die Bundesinitiative zur Qualitätssicherung in der Kinder- und Jugendhilfe erhielt, in deren Kontext der Artikel entstand. Er definiert Selbstevaluation, grenzt sie von anderen Evaluationsarten (u. a. Fremdevaluation, interne Evaluation) ab und hebt als konstitutive Merkmale Vorwärtsgewandtheit, Lösungsorientierung sowie sytemische Perspektive hervor. Zielklärung und darauf zugeschnittene Evaluationen sind Herzstücke der Selbstevaluation, an welche empirische Untersuchungen anschließen. Im Artikel finden sich drei kurze Praxisbeispiele aus den Feldern Suchtprävention, Jugendarbeit und Personalentwicklung in Kindertagesstätten. Im Resümee wird die Wichtigkeit hinreichender Ausbildung und insbesondere laufender Begleitung von Selbstevaluationen durch empirisch-methodisch geschulte Fachkräfte betont.
Der Artikel steht Ihnen hier als Download zur Verfügung:
[Download 2,8 MB im .pdf-Format ]
Artikel: Ein Beispiel nutzenfokussierter Evaluation aus der Erziehungshilfe
Wolfgang Beywl (1999): "Ein Beispiel nutzenfokussierter Evaluation aus der Erziehungshilfe". In: Franz Peterander / Otto Speck (Hg.): Qualitätsmanagement in sozialen Einrichtungen. München/Basel: Ernst Reinhardt Verlag. 240-248.
Der Beitrag veranschaulicht für ein Verbundsystem von Erziehungshilfeeinrichtungen, das bereits ein umfassendes Qualitätsmanagement System eingeführt hat, die Umsetzung des Konzeptes der nutzenfokussierten Evaluation. Der Schwerpunkt der Darstellung liegt bei der Kick-Off-Sitzung, in der gemeinsam mit den Leitungsteams von Einrichtungen und Trägern die Ausgangsfragestellungen entwickelt werden. Die Leitungskräfte des Verbundsystems steuern damit die Evaluation von Anfang an mit. Dies sichert Nutzung der Evaluation bereits während ihrer Durchführung und bereitet die Nutzung der Evaluationsergebnisse vor. Gleichzeitig ist dies ein Fallbeispiel für die ReNoMo-Methode, eine von Wolfgang Beywl entwickelte Anpassung der Moderationsmethode für die gruppenbasierte Gegenstandbestimmung in der Evaluation (vgl. Beywl/Potter 1998).
Den Artikel können Sie hier herunterladen:
[Download 0,6 MB im .pdf-Format ]
3. Neuauflage: Handbuch der Evaluationsstandards
| | Wolfgang Beywl / Thomas Widmer (2006): Handbuch der Evaluationsstandards. Die Standards des "Joint Committee on Standards for Educational Evaluation". 3. erweiteret und aktualisierte Auflage. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften/GWV Fachverlage GmbH. (362 Seiten) Das Referenzwerk zu Theorie und Praxis der Evaluation Woran sind gute Evaluationen zu erkennen? Wie lässt sich praxistaugliche Evaluationspraxis auf hohem Niveau realisieren? Was sind nützliche, faire, kostengünstige und methodisch korrekte Evaluationsprojekte? Die US-amerikanischen"Programm Evaluations Standards"sind das Referenzwerk der Evaluationstheorie und der Evaluationspraxis. Im Hauptteil des Buchs werden die dreißig Standards beschrieben - geordnet nach den Bewertungsdimensionen Nützlichkeit, Korrektheit, Anwendbarkeit und Genauigkeit. Jeder einzelne Standard wird im Detail vorgestellt und umfassend erklärt. Praxisbeispiele aus Bildungseinrichtungen, Sozialwesen und Unternehmen illustrieren zudem das Anwendungspotenzial der Standards. Insofern bietet das Buch konkrete Arbeits- und Planungshilfen zur Vorbereitung und Durchführung von Evaluationen und zur Aus- und Weiterbildung von Evaluationsfachkräften in vielfältigen Praxisfeldern. In der erweiterten, aktuellen Ausgabe finden sich zusätzliche Beiträge zur aktuellen Diskussion im deutschsprachigen Raum und in Europa. Das vollständige Vorwort können sie hier einsehen: [Download 12 KB im.pdf-Format Eine Besprechung der Publikation durch Dr. Martina Michaelis, Freiburger Forschungsstelle Arbeits- und Sozialmedizin, vom August 2006 finden Sie hier. |
Veranstalter-Leitfaden zur Wissenschafts- und Technikkommunikation
Der Leitfaden wurde im Auftrag des BMBF erstellt und fußt auf den Erfahrungen aus der Evaluation der Wissenschaftsjahre `Jahr der Chemie 2003´ und `Jahr der Technik 2004´, aus denen u. a. eine Synthese von Evaluationsergebnissen zu Angeboten der Wissenschaftskommunikation hervor ging. Er richtet sich an Personen, die eine Veranstaltung zur Wissenschafts- oder Technikkommunikation organisieren. Der Text geht ein auf Fragen der Konzipierung der Veranstaltung (Zielgruppen wählen, Ziele setzen Aktivitäten planen), ihre Bekanntmachung, Möglichkeiten der Finanzierung und weitere praktische Erfordernisse. Selbstverständlich wird auch die Evaluation der Veranstaltung angesprochen und es werden viele Links genannt, die zu praxisnahen Arbeitshilfen und wertvollen Informationsquellen führen. Der Leitfaden enthält zudem Beispiele und eine Veranstalter-Checkliste. Informationen zu den Evaluationen der Wissenschaftsjahre und ihren Ergebnisberichten finden Sie hier. Den Leitfaden können Sie hier herunterladen: |
Standards based and responsive Evaluation
Susanne Mäder (2005): Rezension, Robert E. Stake: Standards based and responsive Evaluation, in Zeitschrift für Evaluation 2/2005
Hier finden sie die Rezension zum Download
Mobiliteit in mbo. BAND bevordert buitenlandervaring
Uwe Neugebauer / Jos de Jonge / Annelies te Peele (2005): "Mobiliteit in mbo. BAND bevordert buitenlandervaring". In Vakblad Groen Onderwijs, Heft 15/2005.
Praxisbezogene Auslandsaufenthalte sind ein zunehmend anerkanntes Qualifikationsmerkmal und verbessern die Aufstiegsmöglichkeiten. Häufig bieten ausbildende Betriebe eine Möglichkeit des Aufenthalts bspw. in ausländischen Zweigstellen oder in kooperierenden Unternehmen an, da sie die Vorteile für sich und die Leistungsfähigkeit ihrer Mitarbeitenden klar erkennen. Die sich durch Auslandseinsätze ergebenden Erfahrungen werden von 92% der befragten Betriebe positiv bewertet.
BAND ist ein bilaterales Austauschprogramm, welches die Entwicklung von Ausbildungspartnerschaften zwischen deutschen und niederländischen Einrichtungen der beruflichen Bildung sowohl finanziell als auch fachlich unterstützt. Der Austausch soll einen hohen Ausbildungsbezug aufweisen, möglichst viele Einrichtungen aus der Region einbinden, eine langfristige bilaterale Zusammenarbeit anstreben und der Ausbildung neue Impulse geben.
Der Austausch durch BAND stellt eine Bereicherung der Ausbildung dar: Die Erfahrungen, die Auszubildende durch BAND sammeln, haben hinsichtlich beruflicher und sozialer Fertigkeiten einen deutlichen Effekt, und dies wird durch den ausgelösten Impuls längerfristig noch verstärkt. Dieses Ergebnis wird von den Auszubildenden selbst wie auch von den Begleitern gestützt. Es wird z.B. von einer höheren Toleranz und einem besseren gegenseitigen Verständnis der Auszubildenden beiderseits der Grenze gesprochen. Der Praxisbezug des Austauschs wird von 65% der deutschen Befragten als (sehr) hoch angegeben. Das häufigste Motiv zur Teilnahme war bei den Auszubildenden das "kennen lernen anderer Arbeitsweisen".
Der Artikel ist in niederländisch erhältlich bei:
http://www.groenonderwijs.nl/
groenonderwijs@chello.nl
Neuauflage: Weiterentwicklung der Evaluationsmethodologie
| | Wolfgang Beywl (1988): Zur Weiterentwicklung der Evaluationsmethodologie. Grundlegung, Konzeption und Anwendung eines Modells der responsiven Evaluation. Frankfurt / M. u.a.: Verlag Peter Lang. (368 Seiten) Die 1988 erschienene Dissertation von Wolfgang Beywl wurde jetzt in begrenzter Stückzahl neu aufgelegt. Nachdem sie im Buchhandel nicht mehr erhältlich ist, geben wir Ihnen die Möglichkeit, die Publikation bei uns zu bestellen. Im Text wird ein Verständnis von Evaluation entwickelt, das die Praxisverbesserung in den Vordergrund stellt. Das Modell der `responsiven Evaluation´ ist dadurch charakterisiert, dass Programme mittels naturalistischer Untersuchungs- und demokratischer Aushandlungsverfahren praxisnah beschrieben und bewertet werden. Hinweise auf den Methodeneinsatz, die Organisation von Beteiligung, auf Gütekriterien und ein schrittweise erläutertes Ablaufschema sowie ein Anwendungsfall präzisieren das Modell, so dass der Text als Anleitung für praktische Evaluationsvorhaben genutzt werden kann. Auch wenn sich in den vergangenen Jahren die praktischen Möglichkeiten in der Umsetzung von Evaluationen durch die technologische Weiterentwicklung stark verändert haben mögen, wird doch deutlich, dass der im Buch behandelten `Grundfrage der Evaluation´, wie sie im Vorwort des aktuellen Reprints genannt wird - wie kann Evaluation nützliche Informationen mit hoher Genauigkeit für Gesellschaft, Politik und Organisationen zur Verfügung stellen - heute die gleiche Aktualität zukommt wie 1988. Die vollständigen Vorworte sowie das Inhaltsverzeichnis können Sie hier einsehen: [Download 0,4 MB im .pdf-Format Bestellen können Sie das Buch zu einem Preis von 19,50 Euro zzgl. Versandkosten oder auch eine CD-Rom mit einer pdf-Version des gesamten Textes für 8,50 Euro zzgl. Versandkosten per Mail an: info@univation.org |
Fokusgruppen in der Evaluation von Stiftungsprojekten
| Susanne Mäder (2005): "Fokusgruppe - Ein Instrument zur Planung und Evaluation von Stiftungsprojekten". Iin: Stiftung & Sponsoring, Heft 3/2005. Stiftungen obliegt die Aufgabe, ihre Projekte und Programme so zu konzipieren und durchzuführen, dass sie eine größtmögliche Wirkung bei den Zielgruppen erreichen. Hierfür sind die Programmphasen wirkungsorientiert zu planen. Ein besonderes Potenzial zur Unterstützung dieser Planung, aber auch zur Bewertung des Evaluationsgegenstandes bringen Fokusgruppen mit. In dem Artikel wird die Fokusgruppe als ein Gruppendiskussionsverfahren vorgestellt und ihre besondere Leistungsfähigkeit für die Steuerung und Bewertung von Stiftungsprojekten aufgezeigt. Viele Programme und Modellprojekte in sozialen und pädagogischen Politikfeldern wie Kinder- und Jugendhilfe, Gesundheitserziehung und Soziale Arbeit wurden mit ihrer Hilfe bereits geplant und / oder evaluiert. Aus diesen Evaluationsprojekten liegt ein umfangreicher Erfahrungsschatz zur Planung, Durchführung und Auswertung von Fokusgruppen vor, der auch für die Gestaltung und Optimierung der inhaltlichen Kernfelder des Stiftungshandelns wie Wissenschaft, Forschung, Erziehung, Bildung, Jugendhilfe etc. genutzt werden kann Der Artikel beschreibt die Merkmale der Fokusgruppe, ihre Einsatzfelder und die Konzeption der Frageroute. Das Heft kann bestellt werden bei der W&N Stiftung & Verlags GmbH, Thaddäusstr. 33, 33415 Verl. |
Evaluation praktisch!
Evaluation richtet den Blick überwiegend nach vorne. Der Band zeigt Praktikern und Praktikerinnen einen Weg auf, wie sie die Wirkung ihrer Arbeit besser und zuverlässiger nachweisen können als möglicherweise bisher. Mit Evaluationen sollen zuverlässige Qualitätsindikatoren für berufliche Integrationsmaßnahmen aufgezeigt werden, z.B. durch die Dokumentation des Entwicklungsprozesses einzelner Teilnehmender. Zusätzlich bedarf es des Einsatzes von Monitoringsystemen, deren Erläuterung weitergehende Ausführungen notwendig macht als im vorliegenden Band nötig. Der vorliegende Band bietet: | |
Inhaltsangabe |
Glossar wirkungsorientierte Evaluation
| Univation (Hg.) (2004): Das A-B-C der wirkungsorientierten Evaluation. Glossar - Deutsch / Englisch - der wirkungsorientierten Evaluation. Köln. Redaktion: Wolfgang Beywl / Sandra Speer. Mit dem Glossar ist erstmals im deutschen Sprachraum ein umfassendes "Wörterbuch" zur wirkungsorientierten Evaluation erschienen. Hier finden sich auf 52 Seiten alle wichtigen Fachbegriffe der Evaluation mit ihren englischen Entsprechungen. Erfahrungen aus Evaluationsforschung und -praxis bei Univation sind in die Zusammenstellung eingeflossen. Quellen liegen in der deutschen und internationalen Fachliteratur. Dabei wurden viele der Begriffe weiterentwickelt. Die Begriffe sind inhaltlich vielfach durch Querverweise verknüpft. Mit den Begriffen wird ein wesentlicher Beitrag geleistet, um ein konsistentes begriffliches Instrumentarium zur (wirkungsorientierten) Evaluation zu entwickeln. Das Glossar wird fortlaufend überarbeitet und erweitert. Eine Online-Version findet sich hier. Leider ist die Erstauflage des Glossars vergriffen und wir können derzeit keine Bestellungen entgegennehmen. Kontakt für Ergänzungen und Anmerkungen: glossar@univation.org |
NDE-New Directions for Evaluation
Data- and Literature-Based Reflections on Western European Evaluation Standards and Practices In: NEW DIRECTIONS FOR EVALUATION, no. 104, Winter 2004 Ergebnisse der Univationsstudie zu Evaluationsstandards in Europa in der internationalen Diskussion Im Themenheft International Perspectives on Evaluation Standards, Nr. 104 (Winter 2004) hrsg. von Craig Russon & Gabrielle Russon nehmen Wolfgang Beywl und Sandra Speer zur Entwicklung und Verbreitung von Evaluationsstandards in Europa Stellung. Angesichts des Wettbewerbs, in dem Evaluation - in Europa mehr als in anderen Regionen der Welt - mit Ansätzen des Controlling und des Qualitätsmanagement steht, plädieren sie für eine Annäherung zwischen europäischen und internationalen Ansätzen der Entwicklung von Evaluationsstandards. Inhaltsangabe des Themenheftes: Das Themenheft enthält acht Kapitel, zu den Bemühungen, Standards für die Evaluation von Programmen (im Gegensatz zu Standards für die Evaluation von Personal- oder Lernenden) zu entwickeln. Träger dieser Standards ist ein breiter Querschnitt von regionalen und nationalen Evaluationsorganisationen, nicht staatlichen Organisationen und Regierungsbehörden. Es gibt keine Kapitel aus Asien oder Lateinamerika, weil dort keine entsprechenden Ansätze bekannt sind. In Kapitel 1 berichten Arnold Love and Craig Russon zum Thema internationaler Evaluations-Standards, was sie bedeuten können und auch, was nicht. Sie erörtern das Konzept "Offener Standards und sprechen Themen an, die während der Debatten in der International Organization for Cooperation in Evaluation (IOCE), über Standards auftauchten. |
Wirkungsorientierte Evaluation im Rahmen der Armuts- und Reichtumsberichterstattung
Wolfgang Beywl / Sandra Speer / Jochen Kehr Die im Auftrag des Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung erstellte Perspektivstudie „Wirkungsorientierte Evaluation im Rahmen der Armuts- und Reichtumsberichterstattung" steht seit kurzen im zum Download im PDF Format zur Verfügung. [Download 2,3MB im .pdf-Format Hier finden Sie eine Rezension des Berichts von Prof. Jost Reischmann: |
CEDEFOP - Standards für Evaluation beruflicher Bildung
Wolfgang Beywl / Sandra Speer (2004): "Developing standards to evaluate vocational education and training programmes". In: Descy, P. / Tessaring, M. (Hg.): The foundations of evaluation and impact research, Third report on vocational training research in Europe: background report. Luxembourg: Office for Official Publications of the European Communities (Cedefop Reference series, 3040).
Bisher ist in Europa wenig über die Anwendung und die Übertragbarkeit der Evaluationsstandards der Deutschen Gesellschaft für Evaluation (DeGEval) aber auch der us-amerikanischen Evaluationsstandards des Joint Committee on Standards for Educational Evaluation (JC) bekannt. Im Auftrag des Europäischen Zentrums für die Förderung der Berufsbildung (CEDEFOP) hat Univation die Anwendbarkeit der DeGEval-Standards auf Evaluationsgegenstände der beruflichen Aus- und Weiterbildung analysiert. Die DeGEval-Standards wurden mit Evaluations-Experten/-innen der beruflichen Bildung im Rahmen von zwei Workshops im Bundesinstitut für Berufsbildung, Bonn und dem österreichischen Bundesinstitut für Erwachsenenbildung diskutiert sowie Evaluationsexperten/-innen mit Bezug zur beruflichen Aus- und Weiterbildung im europäischen Ausland schriftlich befragt. Es wurde u. a. aktuelle europäische Literatur analysiert, in der Aussagen über die Qualität von Evaluationen im Kontext der beruflichen Aus- und Weiterbildung gemacht werden. Es konnten einige Spannungsfelder identifiziert werden. Die DeGEval-Standards werden damit erstmals für den deutschsprachigen und europäischen Raum systematisch auf Anwendbarkeit überprüft.
Die Ergebnisse dieses Forschungsauftrages (114 Seiten) sind in den Dritten Bericht zur Berufsbildungsforschung in Europa eingeflossen. Dieser ist als Download verfügbar.
[Download 2,6 MB im .pdf-Format ]
Der Synthesebericht "The value of learning: evaluation and impact of education and training" sowie drei Hintergrundberichte können nun auch über den folgenden Link kostenpflichtig betsellt werden: http://www.trainingvillage.gr/etv/HomePages/Banner/about_vocational_training_research.asp#DE
Evaluation in der Stiftungspraxis - Handreichungen und Beispiele
| | Wolfgang Beywl / Bettina Henze / Susanne Mäder / Sandra Speer Beilage (Rote Seiten) zu Stiftung & Sponsoring 2/2002 Das Heft geht darauf ein, wie Stiftungen über die Dokumentation ihrer Leistungen hinaus ihr Wirken bspw. in geförderten Programmen mittels Evaluation beurteilen können. Der Begriff `Programm´ umfasst dabei sowohl Modell-, entwicklungspolitische oder kulturelle Projekte, als auch Bildungsveranstaltungen, Tagungen / Kongresse, Ausstellungen, Kampagnen oder Studienförderung. Stiftungen in Deutschland entdecken Evaluation derzeit langsam für sich und nutzen sie, um Informationen zur Überprüfung und Verbesserung ihrer Programme zu gewinnen. Es wird ein Überblick gegeben, welche Methoden der Evaluation zur Verfügung stehen und wie eine Evaluation erfolgreich und auf den konkreten Gegenstand bezogen durchgeführt und gesteuert werden kann. Dabei wird deutlich, dass ggf. unterschiedliche Werte von Beteiligten und Betroffenen eine wichtige Rolle spielen können. Grundlegende Begriffe und Arbeitsschritte werden vorgestellt und erläutert. Dabei wird u.a. auf verschiedene mögliche Nutzen von Evaluation eingegangen, der nicht auf die Feststellung von Zielerreichung beschränkt ist. Zentral leitend sind hier die Fragestellungen der primären Nutzenden von späteren Ergebnissen. Darüber hinaus werden grundsätzliche Hinweise gegeben, wie das Programm als Gegenstand der Evaluation beschrieben und betrachtet werden kann und welche Voraussetzungen bspw. bzgl. Zielexplikation gegeben sein müssen. Praktische Hilfen und Checklisten beziehen sich u.a. auf die Formulierung von Evaluationsfragestellungen und Fragen in Erhebungsinstrumenten, auf die Ausgestaltung eines Evaluationsvertrags und die Präsentation von Ergebnissen. Standards für Evaluation können genutzt werden, um ihre Qualität zu sichern. Zur Verdeutlichung der theoretischen Inhalte werden eigene Beispiele von Evaluationsstudien aus der Stiftungspraxis genutzt. Die Anlage der Evaluation wird dabei jeweils vorgestellt, Vorgehen, Auswahl von Erhebungsmethoden und besonderer Nutzen der Evaluation werden im jeweiligen Kontext erörtert. Mit Hilfe des Heftes wird es möglich, Evaluationen von Stiftungsprogrammen Schritt für Schritt zu planen und einfache Evaluationsvorhaben durchzuführen. Das Heft Stiftung & Sponsoring 2/2002 inkl. Rote Seiten kann über den Verlag nachbestellt werden: http://www.stiftung-sponsoring.de/ [Stand 11.02.2005] |
Ausgewählte weitere Fachveröffentlichungen
| | Mechtilde Kißler / Melanie Borgmann / Hanne Bestvater (2004): Kooperation, Evaluation, Konzeption. Mit Evaluation zu qualifizierten Kriterien für eine erfolgreiche berufliche Integrationsförderung. Ein Beispiel aus dem Rhein-Erft-Kreis, NRW. Erschienen in der Reihe hiba transfer 1/2004. |
| Jochen Kehr (2004): "Praxisbericht: Evaluation des Programms `Eine Welt der Vielfalt´". In: Katrin Uhl / Susanne Ulrich / Florian M. Wenzel (Hg.): Evaluation politischer Bildung. Ist Wirkung messbar?. Gütersloh: Bertelsmann. 83-95. | |
| Jochen Kehr (2004): "Datenerhebungsmethoden der Evaluation `Eine Welt der Vielfalt´". In: Katrin Uhl / Susanne Ulrich / Florian M. Wenzel (Hg.): Evaluation politischer Bildung. Ist Wirkung messbar?. Gütersloh: Bertelsmann. 161-163. | |
| Wolfgang Beywl / Sandra Speer (2003): "Qualitätskriterien für Evaluationen in der Berufsbildung". In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis (BWP), November 2003. Nr. 6. 13 - 17. | |
| | Ursula Hütte / Susanne Mäder (2003): "Innova - Entwicklungspartnerschaft für Selbsthilfegenossenschaften: Begleitende Evaluation des Modellvorhabens". In: Philip Potter / Herbert Klemisch (Hg.): Evaluationsansätze in Kooperationsvorhaben: Beispiele aus der Praxis von Entwicklungspartnerschaften im EQUAL Programm. KNi PAPERS 01/2003. |
Hildegard Müller-Kohlenberg / Wolfgang Beywl (2003): "Standards der Selbstevaluation". In: Zeitschrift für Evaluation, Nr. 3. 79-93. | |
Sandra Speer (2003): "Die Wirkungsanalyse und ihre Einbindung in die Armuts- und Reichtumsberichterstattung". In: Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung (BMGS) (Hg.): Dokumentation: Lebenslagen, Indikatoren, Evaluation - Weiterentwicklung der Armuts- und Reichtumsberichterstattung, 1. Wissenschaftliches Kolloquium am 30./31. Oktober 2002 in Bonn. 128-134. | |
| | Wolfgang Beywl / Ellen Schepp-Winter (2000): Zielgeführte Evaluation von Programmen - ein Leitfaden. Materialien zur Qualitätssicherung in der Kinder- und Jugendhilfe, QS 29. Herausgegeben vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Berlin. Einen Link zum Download finden Sie hier. |
| | Wolfgang Beywl / Ellen Schepp-Winter (1999): Zielfindung und Zielklärung - ein Leitfaden. Materialien zur Qualitätssicherung in der Kinder- und Jugendhilfe, QS 21. Herausgegeben vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Berlin. |

