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Evaluation der Förderinstrumente der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung zur Unterstützung von MS-Betroffenen

Ein Schwerpunkt der Arbeit der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung (GHS) stellt die Unterstützung von Menschen, die an Multiple Sklerose (MS) erkrankt sind, dar. Übergeordnetes Ziel der Aktivitäten ist es, den Umgang mit der Erkrankung für die Betroffenen – insbesondere über die Förderung der Selbsthilfe – zu erleichtern und sie sozial, emotional und gesundheitlich zu stärken. Die Förderinstrumente, welche die Gemeinnützige Hertie-Stiftung dazu anwendet, sind Gegenstand dieser Evaluation. Diese Förderinstrumente umfassen

Evaluation der Übermittagsbetreuung in der Stadt Köln

Seit 1999 wird in der Stadt Köln Übermittagsbetreuung für Kinder und Jugendliche, die die Sekundärstufe I besuchen, mit kommunalen Mitteln gefördert. Im Laufe der Zeit haben die Verantwortlichen beobachtet, dass der Bedarf von Kindern und Jugendlichen nach Betreuungsangeboten, die stabilisierend wirken und stärker einzelfallbezogen sind, steigt. Daher wird 2018 von Trägern der Jugendhilfe ein neues Konzept – „Stabilisierende Betreuungsangebote in und durch die Offene Kinder-und Jugendarbeit“ – als Modellprojekt umgesetzt.

Wirkungsanalyse des Bundesmodellprogramms der Lokalen Allianzen für Menschen mit Demenz

Gegenstand der Wirkungsanalyse ist das Bundesmodellprogramm der Lokalen Allianzen für Menschen mit Demenz, das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) finanziert wird. Zwischen 2012 und 2016 haben insgesamt 500 Lokale Allianzen in allen 16 Bundesländern ihre Tätigkeit aufgenommen. Die Lokalen Allianzen verfolgen das Ziel, den Alltag von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen im gesamten Bundesgebiet zu verbessern. Im Vordergrund der Tätigkeiten der Lokalen Allianzen steht die Netzwerkbildung.

Projektevaluation Stark vor Ort – Migrantenorganisationen qualifizieren

Univation wurde durch den Paritätischen Gesamtverband beauftragt, in der Zeit von Januar bis Juni 2018 das Projekt Stark vor Ort – Migrantenorganisationen qualifizieren zu  evaluieren. Das Projekt wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) der Europäischen Union gefördert und zielt darauf ab, Migrantenselbstorganisationen (MSO) in ihrer Professionalisierung sowie in der Netzwerkarbeit vor Ort zu stärken. Zu diesem Zweck hat das Projekt einen Multiplikatorenansatz gewählt: Stark vor Ort führt Qualifizierungs-Workshops für teilnehmende Partner-MSO durch. Diese Workshops bieten die MSO anschließend ihren Mitgliedern sowie Mitgliedsorganisationen vor Ort an. Daneben organisiert Stark vor Ort überregionale Fach- und Netzwerkveranstaltungen und bietet den beteiligten MSO Unterstützung in der Umsetzung von kleinen Projekten und der Netzwerkarbeit an.

Projektevaluation Max & Min@

Univation wurde von der Villa Schöpflin gGmbH für den Zeitraum September 2017 bis August 2018 mit der Evaluation des Projekts „Max & Min@“ beauftragt. „Max & Min@“ ist ein Projekt zur kultursensiblen, universellen Prävention von problematischer Mediennutzung bei Kindern und Jugendlichen im Setting Schule. „Max & Min@“ richtet sich an Schülerinnen und Schüler der fünften Klassenstufe sowie an Lehrkräfte und Eltern. Über das Projekt sollen Schülerinnen und Schüler unter anderem Kenntnisse zu den Themen Internet- und Computerabhängigkeit sowie Cybermobbing gewinnen.

Evaluation des Projekts „Qualitätssicherung in der Kita- und Schulverpflegung in Rheinland-Pfalz“

Um die Qualität der Verpflegung in rheinland-pfälzischen Kindertagesstätten und Schulen zu sichern und weiter zu optimieren, hat die Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Rheinland-Pfalz (VNS) das Projekt «Qualitätssicherung in der Kita- und Schulverpflegung» 2017/2018 ins Leben gerufen. Die VNS ist beim Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Westerwald-Osteifel angesiedelt, einem von sechs Dienstleistungszentren in Rheinland-Pfalz.

Evaluation von TeamUp! - zweiter Durchlauf

2016 führte die Bertelsmann Stiftung mit Unterstützung des Fußball- und Leichtathletik-Verbands Westfalen (FLVW) erstmals ein spezielles Wertetraining für Fußballtrainerinnen bzw. -trainer von 11 Jugendmannschaften sowie Jugendleiterinnen bzw. Jugendleiter im Raum Westfalen durch. Dieses wird im Herbst/Winter 2017 ein zweites Mal durchgeführt. Über einen Train-the-Trainer Ansatz werden sie in Methodenkompetenz zur Förderung von Haltungen, Kompetenzen und Handeln für ein gelingendes Miteinander qualifiziert. Neben den Qualifizierungseinheiten erhalten die Teilnehmenden Unterstützung in Form einer Praxisbegleitung durch die Programmtrainer.         
Die Evaluation des zweiten Durchlaufs Modellprojekts soll durch die Rückmeldung von Daten und Informationen dabei unterstützen, das Vorhaben weiterzuentwickeln.

Evaluation des Programms „Lebenswerte Kommune“ der Bertelsmann Stiftung

Kommunen stehen bei der Gestaltung der Rahmenbedingungen für das Zusammenleben der Menschen und die aktive Teilhabe am gesellschaftlichen Leben vor vielfältigen Herausforderungen, die maßgeblich aus dem demographischen Wandel, der Globalisierung, der Digitalisierung, knapper werdenden Ressourcen und einer zunehmenden sozialen Spaltung resultieren. Das Programm „Lebenswerte Kommune“ möchte einen Beitrag dazu leisten, dass Kommunen sich offen, nachhaltig und smart entwickeln.

Evaluation des Modellprojekts „SIP – Systemisch-interkultureller Präventionsansatz“

Das Modellprojekt „SIP – Systemisch-interkultureller Präventionsansatz“ der CD-Kaserne gGmbH Celle wird durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ gefördert (2017-2019). In seinem Rahmen soll das SIP-Konzept weiterentwickelt und in der Praxis erprobt werden, indem Fachkräfte aus Kindertageseinrichtungen fortgebildet sowie die Einrichtungen in ihrer Organisationsentwicklung begleitet werden.

Wissenschaftliche Begleitung der Initiative „Demenz Partner“ der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e. V.

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e. V. setzt seit September 2016 die Initiative „Demenz Partner“ um. „Demenz Partner“ wird im Rahmen von SKala gefördert, einer gemeinnützigen Initiative der Unternehmerin Susanne Klatten in Partnerschaft mit PHINEO. Ziele von „Demenz Partner“ sind es, verschiedene Berufs- und Bevölkerungsgruppen, die in ihrem Alltag mit Menschen mit Demenz in Berührung kommen, aber auch die allgemeine Öffentlichkeit über Demenzerkrankungen zu informieren und die Sensibilität für Menschen mit Demenz und deren Angehörigen zu erhöhen.

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