Artikel: Praxisbegleitende Trainings in Selbstevaluation

Send by emailPDF version

Beywl, Wolfgang/Henze, Bettina (1999): "Praxisbegleitende Trainings in Selbstevaluation. Ein Einstieg in die Qualitätsentwicklung ‘von unten’". In: PÄD Forum 3, 211-218.

Selbstevaluation war Ende der 90er Jahre ein noch wenig verbreitetes Konzept, bis sie einen Schub durch die Bundesinitiative zur Qualitätssicherung in der Kinder- und Jugendhilfe erhielt, in deren Kontext der Artikel entstand. Er definiert Selbstevaluation, grenzt sie von anderen Evaluationsarten (u. a. Fremdevaluation, interne Evaluation) ab und hebt als konstitutive Merkmale Vorwärtsgewandtheit, Lösungsorientierung sowie sytemische Perspektive hervor. Zielklärung und darauf zugeschnittene Evaluationen sind Herzstücke der Selbstevaluation, an welche empirische Untersuchungen anschließen. Im Artikel finden sich drei kurze Praxisbeispiele aus den Feldern Suchtprävention, Jugendarbeit und Personalentwicklung in Kindertagesstätten. Im Resümee wird die Wichtigkeit hinreichender Ausbildung und insbesondere laufender Begleitung von Selbstevaluationen durch empirisch-methodisch geschulte Fachkräfte betont.