• Das Praktikumsprogramm der Leibniz-Forschungsmuseen „Next Generation“ ist ein im Rahmen des Aktionsplans der Leibniz-Forschungsmuseen verortetes Programm, welches Vielfalt im musealen Kontext fördern will und die Schaffung eines Raums für strukturell unterrepräsentierte Personengruppen zum Ziel hat. Das Praktikum richtet sich insbesondere an Bachelor- und Master-Studierende mit Zuwanderungsgeschichte, eigener oder familiärer Fluchterfahrung sowie BIPoC-Studierende. In einem Zeitraum von 8 Wochen können die Studierenden Erfahrungen in den Forschungsmuseen sammeln und dabei eigene Projekte erarbeiten.

  • Der Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. (PKV-Verband) fördert die Projekte Qualitätssiegel Lebensort Vielfalt® und PfleBeO, welche beide auf eine gesundheitsfördernde Organisationsentwicklung in der Pflege zielen. Beide Projekte etablieren sich aktuell im digitalen Raum und beschreiten hierbei neue Wege. Sie setzen auch zukünftig auf eine hybride Durchführung ihrer Angebote.

  • Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) evaluiert die Verzahnung von Gesundheitswesen und der Kinder- und Jugendhilfe in Baden-Württemberg. Ziel dieser Studie ist aufzuzeigen, ob durch die in Baden-Württemberg geschaffenen Strukturen – insbesondere die Qualitätszirkel Frühe Hilfen - Familien mit psychosozialen Belastungen früher erkannt und in adäquate Hilfs-angebote der Frühen Hilfen vermittelt werden können.

  • Im Februar 2008 rief das Auswärtige Amt die Initiative „Schulen: Partner der Zukunft“ (PASCH) ins Leben. PASCH wird gemeinsam mit der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen, dem Goethe-Institut, dem Deutschen Akademischen Austauschdienst und dem Pädagogischen Austauschdienst der Kultusministerkonferenz umgesetzt. Die Initiative PASCH knüpft ein weltumspannendes Netz von mehr als 2.000 Schulen mit besonderer Deutschlandbindung. Das Goethe-Institut betreut rund 600 davon in über 100 Ländern.

  • Die Stadt Mannheim führt gemeinsam mit weiteren Partnern seit dem Schuljahr 2017/2018 ein auf fünf Jahre angelegtes Pilotprojekt zur Verbesserung der Bildungschancen von Kindern an der Pestalozzi-Grundschule Mannheim durch. Vor allem werden Kinder aus zwei Jahrgängen in Zusammenarbeit mit fachlichen Projektpartnern durch bedarfsgerechte unterrichtsergänzende Förderangebote in Mathematik und Deutsch/Sprache unterstützt; Lehrkräfte erhalten Fortbildungen und Coachings. Es wird eine aufsuchende Elternarbeit etabliert und die Schülerinnen und Schüler werden schließlich durch Mentorinnen/Mentoren im Übergang auf die weiterführende Schule begleitet. Als konkrete Ziele formulierten es die Projektverantwortlichen, dass die Gymnasialempfehlungsquoten von Kindern mit Migrationshintergrund an die der übrigen Kinder angeglichen werden sollen und dass alle Kinder der Interventionsjahrgänge bei Abschluss der Grundschule über erhöhte kognitive Fähigkeiten verfügen.

  • Der Runde Tisch sexuelle und geschlechtliche Vielfalt Mannheim vereint im Auftrag der Stadt Mannheim Vertreter*innen der vor Ort engagierten queeren Community, der Stadtverwaltung sowie der Parteien aus dem Mannheimer Gemeinderat. Er versteht sich als offene und überparteiliche Plattform der respektvollen Begegnung und Diskussion von queerpolitischen Themen. Der Runde Tisch spricht außerdem Empfehlungen an die Stadtverwaltung und den Gemeinderat aus.

  • Univation wurde von der Fachstelle Gender und Diversität NRW (FUMA) mit der Evaluation des digitalen Selbstlernangebots #BIT* | Basics Inter* und Trans* beauftragt, welches sich primär an die Zielgruppe der pädagogischen Fachkräfte in der Kinder- und Jugendhilfe richtet. Ziel des Projektes ist es, die pädagogischen Fachkräfte über die Themen geschlechtliche Vielfalt, Inter* und Trans* zu informieren, sie auf diesem Wege für die Themen zu sensibilisieren und so ein qualifiziertes, d. h. geschlechtergerechtes und diversitätsreflektiertes, Handeln in der pädagogischen Praxis zu ermöglichen.

  • Univation führt eine Weiterqualifizierungsreihe im Auftrag des Zentrums für Schulqualität und Lehrerbildung (ZSL) in Baden-Württemberg durch, die sich an Fachberater und -beraterinnen für Schulentwicklung richtet. In drei Präsenzmodulen (Juni 2021 / Oktober 2021 / Februar 2022) werden die Teilnehmenden angeleitet, eigene Evaluationen zu planen. Nach Abschluss des Kurses können die Teilnehmenden Schulinterne bei der Planung und Umsetzung eines internen Evaluationsvorhabens evaluationsfachlich beraten.

  • Die Förderinitiative „Brückensteine Careleaver“ setzt sich für die Belange von jungen Menschen ein, die einen Teil ihres Lebens in der stationären Jugendhilfe verbracht haben und sich am Übergang in ein selbstständiges Leben befinden (sog. Careleaver). Eines der sieben Projekte der Förderinitiative ist das Projekt „Careleaver Weltweit“.