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Forschungsprojekt: Standards für Programm-Evaluationen in der beruflichen Aus- und Weiterbildung

Ein behutsamer, verantwortlicher Umgang mit den Gegenständen der Evaluation ist Angelpunkt der professionellen Ethik. Bei schlechter Anlage einer Evaluation können erhebliche Widerstände bei Betroffenen und Beteiligten hervorgerufen werden. Es besteht die Gefahr der Verschwendung der investierten Mittel und vielleicht politischer Angriffe gegen die Evaluation, ihre Durchführenden und Auftraggebenden. Um die Qualität und Akzeptanz sowie Nutzung von Evaluationen zu erhöhen, werden Kriterien, Regeln, Leitlinien und Standards formuliert, denen gute Evaluationen genügen sollen.

Befragung von Leitungskräften und Mitarbeitenden in ARGEN

Die arbeitsmarkt- und sozialpolitischen Reformvorhaben – insbesondere die Verbesserung der Leistungsprozesse durch eine organisatorische Neuordnung sowie die Zusammenlegung von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe – wurden in NRW durch begleitende Modellprojekte gestützt. Im Jahr 2003 initiierten das Ministerium für Wirtschaft und Arbeit NRW (MWA), der Landkreistag NRW und die Regionaldirektion NRW der Arbeitsverwaltung gemeinsam das Modellprojekt „JobCenter in Kreisen“. Teilnehmende Standorte waren die Kreise Gütersloh, Unna und Steinfurt.

Evaluation bilateraler Austauschprogramme

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert die Mobilität von Lehrlingen durch Austauschprogramme u.a. mit Frankreich, Großbritannien und den Niederlanden.

Perspektivstudie zur wirkungsorientierten Evaluation in der Armuts- und Reichtumsberichterstattung

In einem Beschluss des Deutschen Bundestages vom 19. Oktober 2001 wurde die Bundesregierung beauftragt "den zweiten [Armuts- und Reichtums-] Bericht als Instrument zur Überprüfung von Politik gegen Armut und sozialer Ausgrenzung einerseits und Förderung von Teilhabegerechtigkeit andererseits in Deutschland zu nutzen, indem die Wirksamkeit von Maßnahmen überprüft und neue Maßnahmen angeregt werden" (Deutscher Bundestag, 2001). Die Armuts- und Reichtumsberichterstattung der Bundesregierung soll durch wirkungsorientierte Evaluationen erweitert werden.

Jahr der Chemie 2003

Logo Jahr der Chemie

Die Evaluation des „Jahrs der Chemie 2003" wurde Ende Januar 2004 abgeschlossen. Es gingen daraus ein Endbericht und ein Supplemendum zum Bericht hervor, in dem der Versuch unternommen wurde, Zielgruppen der Wissenschaftskommunikation nach ihrer Wahrnehmung von Wissenschaft zu typologisieren. Bericht und das Supplement sind als Download verfügbar (s. u.).

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