Evaluation der Pilotstudie „Kinder in Duisburg (KiD) 0-3“

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Von Oktober 2013 bis März 2014 fand im Auftrag des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen die Feldphase der Pilotstudie „Kinder in Duisburg (KiD) 0-3“ in Praxen niedergelassener Kinder- und Jugendärztinnen und -ärzte Duisburgs statt. Die Studie erprobt den forschungspraktischen Zugang zu Familien mit 0-3-jährigen Kindern über deren Kinder- und Jugendärztinnen und -ärzte. Ziel der Pilotstudie ist es, die Machbarkeit des gewählten Forschungszugangs für eine bundesweite Repräsentativbefragung zur Prävalenz elterlicher psychosozialer Belastungen und Inanspruchnahme von Unterstützungsangeboten zu erhalten. Die Prävalenzstudie ist Teil der Bundesinitiative „Frühe Hilfen“, in der „soziale Frühwarnsysteme“ durch die „Verzahnung gesundheitsbezogener Leistungen und Jugendhilfeleistungen sowie zivilgesellschaftlichem Engagement“ entwickelt werden. Sie ergänzt die bereits bestehenden Aktivitäten von Ländern und Kommunen zur Etablierung verbindlicher Netzwerke ‚Frühe Hilfen‘ und zur Einbindung von Familienhebammen und vergleichbaren Berufsgruppen aus dem Gesundheitsbereich.

Univation führt im Auftrag des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen die Evaluation zur Feldphase der Pilotstudie „Kinder in Duisburg (KiD) 0-3“ durch. Die Evaluation soll Aufschluss darüber geben, inwiefern sich das in der Pilotstudie erprobte Verfahren für eine bundesweite Umsetzung eignet und welche Verbesserungspotentiale von den Ärztinnen und Ärzten gesehen werden. Dazu werden teilstrukturierte telefonische Interviews mit den Ärztinnen und Ärzten durchgeführt, die an der Studie teilgenommen haben. Darin werden sie zur praktischen Umsetzung der Studie im Praxisalltag und zu dabei aufgetretenen Herausforderungen oder Schwierigkeiten befragt. Bei Praxen, die nicht an der Pilotstudie teilgenommen haben, werden die Gründe dafür eruiert, um einen diesbezüglichen Ausfall bei einer deutschlandweiten Prävalenzstudie minimieren zu können.

Laufzeit der Evaluation: 03-05/2014

Auftraggeber: Nationales Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) in der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

Ansprechpartnerin: Melanie Niestroj