Evaluation der zweijährigen Modellausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflegehilfe

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Seit Anfang Oktober 2008 wird am Bildungszentrum des Robert-Bosch-Krankenhauses eine zweijährige Modellausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflegehilfe konzipiert und umgesetzt, welche die dort bereits etablierte 3,5-jährige integrative Pflegeausbildung im Sinne einer gestuften Pflegeausbildung ergänzt. Die Ausbildung erfolgt in Theorieblöcken, wobei eigens entwickelte Trainingsmöglichkeiten (Skillslabor) angeboten werden, sowie in Form von Praxisphasen im Robert-Bosch-Krankenhaus und bei Kooperationspartnern der stationären und ambulanten Alten-, Gesundheits- und Krankenpflege. Die ausgebildeten Pflegenden sollen insbesondere in konstanten Pflegesituationen zum Einsatz kommen und dort als Helfende der Patientinnen und Patienten fungieren. Mit den gestuften Kompetenzprofilen in der Pflege wird ein neuer Weg beschritten, um eine Weiterentwicklung der Pflegeberufe hin zu einer qualitativ hochwertigen, bedarfsgerechten und gleichzeitig ökonomisch vertretbaren Versorgung pflegebedürftiger Menschen zu unterstützen. Zielgruppen für die Ausbildung sind Personen mit gutem Hauptschulabschluss bzw. mit Mittlerer Reife, dabei insbesondere auch Frauen und Männer, die einen beruflichen Neustart oder eine berufliche Umorientierung anstreben. Im Modellprojekt wird das Curriculum erprobt, mit dem Ziel, zum Ende des Modellprojekts zu entscheiden, inwieweit die zweijährige Ausbildung in eine Regelausbildung zu überführen ist.
Die Evaluation des Modellprojekts trägt insbesondere durch eine vergleichende Kompetenzmessung bei den Auszubildenden sowie eine Kosten-Nutzen-Analyse zu dieser Bewertung bei. Die Kosten-Nutzen-Analyse wird durch das Büro BASS aus Bern durchgeführt.

Auch der zweite Durchgang der Modellausbildung wird durch Univation evaluiert. (Informationen siehe oben)

Weiterführende Informationen: www.rbk.de

Laufzeit: 04/2009-03/2011

Auftraggebende: Bildungszentrum des Robert-Bosch-Krankenhauses, Stuttgart

Ansprechpartnerin: Susanne Mäder