Evaluation des Projektes „Bundeswehr und Diversität: Antidiskriminierung als Selbstverständnis“

Puzzelteile in Camouflage Farben

Das Projekt „Bundeswehr und Diversität: Antidiskriminierung als Selbstverständnis“ ist eine Kooperation der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) mit dem Zentrum Innere Führung der Bundeswehr (ZInFü). Ziel des Projekts ist es, qualitativ hochwertige Materialien für die politische Bildung innerhalb der Bundeswehr zu entwickeln und zu erproben. Mit Hilfe der Materialien sollen Zielgruppen innerhalb der Bundeswehr für die verschiedenen Dimensionen von Vielfalt sensibilisiert werden. Dafür werden Lehrfilme und begleitende Materialien entwickelt, die Lehrpersonen und Lernende am ZInFü (militärisch und zivil) dabei unterstützen, Rassismus sowie andere Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit zu erkennen und kritisch zu reflektieren. Damit soll die Vielfalt innerhalb der Bundeswehr gefördert werden, womit sie besser in der Lage versetzt wird, ihren Auftrag zu erfüllen.

Univation wurde – in Ergänzung zu internen Evaluationsaktivitäten – mit der externen Evaluation des Projekts beauftragt. Zweck der Evaluation ist es, Hinweise zum zielführenden Einsatz der Lehrfilme und Bildungsmaterialien bei verschiedenen Statusgruppen innerhalb der Bundeswehr zu gewinnen sowie deren Akzeptanz und Einsetzbarkeit in der Praxis zu bewerten. Darüber hinaus soll die Evaluation Wissen generieren, das für die strategische Weiterentwicklung diskriminierungssensibler Bildungsformate genutzt werden kann. Im Fokus der Evaluation stehen Fragen nach der Förderung von Reflexions- und Handlungskompetenzen im Bereich Diversität und Antidiskriminierung bei Lehrenden und Lernenden.

Die Evaluation kombiniert qualitative und quantitative Methoden und berücksichtigt dabei den intersektionalen Ansatz, um die vielschichtigen Erfahrungen der Beteiligten in Bezug auf Diskriminierung und Privilegien zu erfassen und zu verstehen. Geplant sind Unterrichtsbeobachtungen und leitfadengestützte Interviews mit Lehrpersonen und Veranstaltungsteilnehmenden. Die Ergebnisse der internen und externen Evaluation werden miteinander verbunden, um ein möglichst umfassendes Bild der (möglichen) Nutzung der Materialien zu erhalten. Alle Ergebnisse fließen in einen Abschlussbericht ein, welcher die Akzeptanz der Materialien durch die Zielgruppen beschreibt sowie konkrete Empfehlungen für den Einsatz und die Weiterentwicklung der Lehrmaterialien formuliert.

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