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Wissenschaftliche Begleitung „Guter Lebensabend NRW“

Im Rahmen des Modellprojekts „Guter Lebensabend NRW – kultursensible Altenhilfe und Altenpflege“ werden 22 Modellkommunen in NRW vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration NRW (MKFFI) gefördert. Die Modellkommunen erproben, wie der Zugang zu bestehenden Regelangeboten für ältere Menschen mit Einwanderungsgeschichte verbessert werden kann. Diese sollen dadurch in die Lage versetzt werden, Angebote der Regelversorgung in gleichem Maße nutzen zu können, wie ältere Menschen ohne Einwanderungsgeschichte. Die Modellkommunen werden vor Ort Seniorenberaterteams mit bis zu drei Beratenden einrichten.

Evaluation des Modellprojekts „Wege in den Beruf“

Marcel Domeier, Dt. Taubblindenwerk gGmbH

Mit dem Modellprojekt „Wege in den Beruf“ sollen deutschlandweit berufliche Bildungsangebote für Menschen mit Taubblindheit/Hörsehbehinderung (TB/HS) aufgebaut werden (Bildnachweis: Marcel Domeier, Dt. Taubblindenwerk gGmbH). Übergeordnetes Ziel ist, Betroffene (wieder) auf dem ersten Arbeitsmarkt zu beschäftigen und so gesellschaftliche und berufliche Teilhabemöglichkeiten zu schaffen. Neben dem Aufbau von Bildungsangeboten für taubblinde und hörsehbehinderte Menschen umfasst das Projekt u.a. auch die Entwicklung von Schulungsangeboten für Mitarbeitende von Bildungseinrichtungen sowie die Entwicklung von Begleitformaten für Angehörige. Die Angebote werden von der Nikolauspflege – Stiftung für blinde und sehbehinderte Menschen in Kooperation mit dem Deutschen Taubblindenwerk gGmbH und dem SFZ Förderzentrum gGmbH entwickelt und ab 2022 im Rahmen von Testläufen erprobt. Das Modellprojekt wird von der Aktion Mensch Stiftung gefördert. Univation begleitet das Projekt während der gesamten fünfjährigen Laufzeit.

Evaluation des Projekts „Qualitätssiegel Lebensort Vielfalt“

Qualitätssiegel Lebensort Vielfalt

Das Projekt „Qualitätssiegel Lebensort Vielfalt“ wird durch die Schwulenberatung Berlin gGmbH bundesweit umgesetzt und hat zum Ziel, nachhaltig eine diversitätssensible Gesundheitsförderung in der Pflege zu etablieren. Es wird vom Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. (PKV-Verband) in Kooperation mit der Deutschen Aidsstiftung gefördert.
Das Lebensort Vielfalt®-Qualitätssiegel ist eine Auszeichnung, die stationäre Pflegeeinrichtungen und ambulante Pflegedienste erhalten, die in struktureller, organisationspolitischer und personeller Hinsicht Voraussetzungen schaffen, um diversitätssensible und identitätssensible Gesundheitsförderung in der Pflege für LSBTI* zu ermöglichen.
Um dieses Siegel zu erhalten durchlaufen die Einrichtungen einen Organisationsentwicklungsprozess: Dieser Prozess umfasst die Bearbeitung von Checklisten, die Teilnahme an Beratungen und Fortbildungen und letztlich eine erfolgreiche Prüfung des Diversity-Checks. Im Laufe dieses Prozesses setzen die Einrichtungen Maßnahmen um, die die sexuelle und geschlechtliche Vielfalt ihrer Bewohner*innen als wesentlichen Aspekt ihrer Persönlichkeit berücksichtigen – in der Pflege wie im alltäglichen Leben der Einrichtung.

Evaluation des Projekts „Careleaver Weltweit“ (Kreuzberger Kinderstiftung gAG)

Fot mit Junge von hinten wird in einer Hand gehalten

Die Förderinitiative „Brückensteine Careleaver“ setzt sich für die Belange von jungen Menschen ein, die einen Teil ihres Lebens in der stationären Jugendhilfe verbracht haben und sich am Übergang in ein selbstständiges Leben befinden (sog. Careleaver). Eines der sieben Projekte der Förderinitiative ist das Projekt „Careleaver Weltweit“. Es wird durch die Kreuzberger Kinderstiftung gemeinnützige AG umgesetzt und hat zum Ziel, der Chancenungleichheit entgegenwirken, denen Careleaver (sowie auch Carereceiver) im Vergleich zu jungen Menschen ohne Jugendhilfeerfahrung bei der Realisierung eines Auslandsaufenthaltes ausgesetzt sind. Hierzu informiert, berät und begleitet die Kreuzberger Kinderstiftung interessierte Careleaver. Univation begleitet das Projekt in einer 16-monatigen Evaluation.

Evaluation der Investitionsförderung Wohnen (Aktion Mensch e.V.)

Vier WG-Mitglieder sitzen am Esstisch.

Die Aktion Mensch e.V. fördert seit vielen Jahren das selbstbestimmte Wohnen in Form verschiedener Förderprogramme. Bewohner*innen der von Aktion Mensch geförderten Projekte sind Menschen mit Behinderung aller Altersgruppen sowie Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten. Im Rahmen der Evaluation soll die Investitionsförderung in den Förderprogrammen im Bereich Wohnen näher betrachtet werden. Die Zwecke der Evaluation sind hierbei die Wissensgenerierung zu Bedarfen und Wünschen bei der Letztzielgruppe in Bezug auf das Thema Wohnen sowie die Identifikation von Optimierungshinweisen bzgl. der Förderung. Die Ergebnisse und Erkenntnisse der Evaluation fließen in das Förderkonzept Wohnen der Aktion Mensch ein.

Evaluation des Seminarangebotes „Histories2gether“ der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

Histories2gether_Logo

Im Rahmen des Projektes „Neue Vermittlungsangebote“ bietet die Stiftung Gedenkstätte Berlin- Hohenschönhausen aktuell das kostenfreie Seminarangebot „Histories2gether“ für Berufsschüler*innen an. Während des Seminars geben ehemalige Häftlinge und aktuell Geflüchtete den Teilnehmenden einen Einblick in die Geschichte der Haftanstalt, berichten aus Biografien politischer Verfolgung, von autoritären Regimen der Gegenwart und diskutieren mit den Teilnehmenden, um diese für die Themen politische Verfolgung, Flucht und Haft damals und heute zu sensibilisieren. Das Projekt läuft noch bis zum 31.04.2021 und richtet sich mit u.a. 40 Tandemseminaren speziell an Berufsschulklassen. Aufgrund der aktuellen Einschränkungen des öffentlichen Lebens durch die Corona-Pandemie können die Veranstaltungen auch in Form von Onlineseminaren gebucht werden.

Evaluation des Projektes #BIT | Basics Inter* und Trans*

Ein offenes Fenster

Univation wurde von der Fachstelle Gender und Diversität NRW (FUMA) mit der Evaluation des digitalen Selbstlernangebots #BIT* | Basics Inter* und Trans* beauftragt, welches sich primär an die Zielgruppe der pädagogischen Fachkräfte in der Kinder- und Jugendhilfe richtet. Ziel des Projektes ist es, die pädagogischen Fachkräfte über die Themen geschlechtliche Vielfalt, Inter* und Trans* zu informieren, sie auf diesem Wege für die Themen zu sensibilisieren und so ein qualifiziertes, d. h. geschlechtergerechtes und diversitätsreflektiertes, Handeln in der pädagogischen Praxis zu ermöglichen.

Sozio-ökonomische Evaluation von Projektzielen des Projekts „DaLLî – Extensive Dachbegrünungen in urbanen Landschaften als Lebensraum für Insekten – ein Modellvorhaben im Nordwestdeutschen Tiefland“

Gründachvegetation als Nahrungshabitat für Insekten (© Roland Schröder)

Das Projekt „DaLLî – Extensive Dachbegrünungen in urbanen Landschaften als Lebensraum für Insekten – ein Modellvorhaben im Nordwestdeutschen Tiefland“ wird von der Hochschule Osnabrück im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt (BPBV) umgesetzt. „DaLLî“ entwickelt Verfahren für naturschutzfachlich hochwertige extensive Dachbegrünungen mit gebietseigenen Wildpflanzen und prüft deren potentiell günstige Wirkung für die Insektenfauna unter Praxisbedingungen.

Evaluierung des „Förderprogramms Nachwachsende Rohstoffe“

Im Jahr 2019 standen im Haushalt des Bundes­ministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) insgesamt ca. 84 Mio. € für die Förderung nachwachsender Rohstoffe zur Verfügung. Wichtigstes Instrument für die Umsetzung der dort benannten Maßnahmen ist das „Förderprogramm Nachwachsende Rohstoffe“ (FPNR) des Ministeriums.

Evaluation und Begleitung des Modellprojekts „Beiträge des anthroposophischen Sozialwesens für inklusive Gemeinwesen“ (BaSiG)

Der Anthropoi Bundesverband ist ein Fachverband, in dem bundesweit 176 Mitgliedsorganisationen von 264 Diensten und Einrichtungen zusammengeschlossen sind, in denen über 17.000 Menschen mit sogenannter geistiger, seelischer oder mehrfacher Behinderung leben, lernen und arbeiten. Unter anderem geschieht das in 86 sogenannten `LebensOrten´, im Sinne von Dorf- und Lebensgemeinschaften des anthroposophischen Sozialwesens mit Teilhabeangeboten. In diesen LebensOrten finden zurzeit etwa 7.000 Menschen mit Assistenzbedarf (MmA) ein Zuhause.

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