• Die Villa Schöpflin gGmbH ist ein bundesweit anerkanntes Zentrum für Suchtprävention mit Sitz in Lörrach. Sie entwickelt Programme für Kinder und Jugendliche im Setting Schule mit dem Ziel, der Entstehung von Sucht frühzeitig entgegenzuwirken. Ein zentrales Angebot im Bereich der Prävention schädlicher Mediennutzung ist das durch die KKH Kaufmännische Krankenkasse geförderte Programm „Max & Min@“, das seit 2017 umgesetzt wird.

  • Das Demokratiezentrum NRW der Landeszentrale für politische Bildung NRW hat Univation beauftragt, die Bearbeitung der Themen Antisemitismuskritik, Rassismuskritik und Rechtsextremismusprävention in den Bachelor-Studiengängen Soziale Arbeit, Sozialpädagogik und Kindheitspädagogik in Nordrhein-Westfalen zu evaluieren.

  • LSBTIQ*-Personen sind im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung überdurchschnittlich häufig von psychischen Belastungen betroffen. Dazu zählen unter anderem Depressionen, Angststörungen, Einsamkeitserleben, Suizidgedanken sowie Suchterkrankungen. Diese erhöhte Vulnerabilität steht in engem Zusammenhang mit anhaltenden Diskriminierungs- und Ausgrenzungserfahrungen sowie damit verbundenen psychosozialen Stressbelastungen.

  • Die Stiftung Lesen setzt ein Leseförderangebot an Grundschulen im Ruhrgebiet um. Studierende der Universität Duisburg-Essen und Ruhr-Universität Bochum werden im Rahmen ihres Studiums qualifiziert, um Leseförderkonzepte für den Ganztag zu entwickeln und an den Schulen praktisch umzusetzen.

  • Das Projekt entwickelt Lehrmaterialien zur Sensibilisierung für die Dimensionen von Vielfalt für den Einsatz bei der Bundeswehr. Univation ist mit der externen Evaluation beauftragt, um Hinweise zur Verbesserung der Filme und Begleitmaterialien zu gewinnen sowie deren Akzeptanz und Praxistauglichkeit zu bewerten. Hierzu werden Unterrichtsbeobachtungen und leitfadengestützte Interviews durchgeführt.

  • Univation evaluiert im Auftrag des Kinderschutzbund Landesverbandes Baden-Württemberg e. V. das „Förderprogramm für die Entwicklung und Implementierung von Schutzkonzepten“. Zweck der Evaluation ist es, fundierte Informationen zu Schutzkonzeptentwicklungsprozessen bereitzustellen. Dafür werden Fallstudien in zwei geförderten Vereinen umgesetzt. Eine Online-Befragung aller geförderten Vereine liefert eine breite Datenbasis. Zur Untersuchung von Qualitätszirkeln werden Protokolle analysiert und Interviews sowie eine weitere Online-Befragung durchgeführt.

  • Zur Förderung einer bedarfsgerechten, bedürfnisorientierten und gesundheitsfördernden Verpflegung der Senior:innen wurde im Juni 2020 in Rheinland-Pfalz die Vernetzungsstelle Seniorenernährung (VNS SenE) eingerichtet. Die Evaluation unterstützt die Vernetzungsstelle bei der Steuerung sowie der Rechenschaftslegung, indem im Projektverlauf Daten zur Zielerreichung erhoben und Hinweise zur Weiterentwicklung von Konzept und Angeboten gesammelt werden. So sollen neben Telefoninterviews mit ausgewählten Schlüsselakteuren Vertretende der verschiedenen Zielgruppen in unterschiedlicher Form befragt werden (Online-Befragung, Interviews, Gruppendiskussion).

  • Das Programm verfolgt die Ziele einer wissenschaftlichen Revision und Weiterentwicklung eines E-Learnings Vielfalt Pflegen sowie die Neuentwicklung einer digitalen kollegialen Beratung zu Fragen der Diversitätssensibilität. Es adressiert sowohl professionell Pflegende wie auch das Pflegemanagement und Einrichtungsleitungen im Setting Pflege. Die Evaluation hat ein multimethodisches, mehrperspektivisches Design entwickelt, das die Beteiligten aus dem Programmteam und die Teilnehmenden an Qualifizierungen und kollegialen Beratungen partizipativ mit einbezieht.

  • Das Programm Qualitätssiegel Lebensort Vielfalt® verfolgt das Ziel, nachhaltig eine diversitätssensible Gesundheitsförderung in der Pflege zu etablieren. Um das Siegel zu erhalten, durchlaufen die Einrichtungen einen Organisationsentwicklungsprozess. Die Evaluation wurde vom PKV-Verband beauftragt und wird in Kooperation von Univation GmbH und Camino gGmbH umgesetzt. Die Evaluation hat eine formative Rolle und soll dazu beizutragen, das Programm konzeptionell und prozessorientiert zu verbessern sowie die Wirkungsorientierung und auch die Kooperation der beiden Organisationen zu unterstützen.