• Im Rahmen des Programms „Sommercamp futOUR“ führt die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung Feriencamps zur Berufsorientierung und zur Förderung sozialer Kompetenzen von Jugendlichen in Berlin, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen durch. Ziel des Programms ist es, dass Schülerinnen und Schüler aus Förder-, Gesamt-, Haupt- und Realschulen ihre Stärken kennen lernen, sich intensiv mit ihrer Zukunftsplanung auseinandersetzen und realistische Berufsvorstellungen entwickeln. Insgesamt können pro Jahr rund 170 Schülerinnen und Schüler an den Camps teilnehmen.

  • Die Aktivitäten und Projekte der Bertelsmann Stiftung zur Bürgerbeteiligung reichen bis ins Jahr 2008 zurück und wurden durch das seit dem Jahr 2012 laufende Programm „Zukunft der Demokratie“ gebündelt. Die Evaluation des Programms hat zwei Schwerpunkte, die sowohl die aktuellen zwei (Teil-)Projekte des Programms als auch vorherige Aktivitäten einbeziehen:

  • Mit ihren in ganz NRW umgesetzten Workshops, die sich an Frauen mit Wohneigentum richten, will die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen die Handlungskompetenz der Teilnehmerinnen unterstützen, Sanierungsentscheidungen zu treffen und umzusetzen. Dazu geben Fachreferentinnen in den Workshops Inputs, gehen auf individuelle Fragen ein, weisen auf weitere Informations-/Beratungs-/Unterstützungsangebote hin und regen die Teilnehmerinnen zum Austausch an. Schulungsmaterialien vermitteln weitere Informationen.

  • Die Stadt Nidau (CH) führt in Form einer dreijährigen Pilotphase zum 1. August 2015 ein Angebot der Schulsozialarbeit an drei Nidauer Schulen ein. Mit dem Angebot soll u. a. auf die sozialen und persönlichen Problemlagen der Schülerinnen und Schüler eingegangen werden und die hierdurch entstehenden zusätzlichen Belastungen an den Schulen und im Sozialraum reduziert werden.

  • 2016 führt die Bertelsmann Stiftung mit Unterstützung des Fußball- und Leichtathletik-Verbands Westfalen (FLVW) erstmals ein spezielles Wertetraining für Fußballtrainerinnen bzw. -trainer von 11 Jugendmannschaften sowie Jugendleiterinnen bzw. Jugendleiter im Raum Westfalen durch. Über einen Train-the-Trainer Ansatz werden sie in Methodenkompetenz zur Förderung von Haltungen, Kompetenzen und Handeln für ein gelingendes Miteinander qualifiziert. Neben den Qualifizierungseinheiten erhalten die Teilnehmenden Unterstützung in Form einer Praxisbegleitung durch die Programmtrainer.         
    Die Evaluation des Modellprojekts soll durch die Rückmeldung von Daten und Informationen dabei unterstützen, das Vorhaben weiterzuentwickeln.

  • Die Evaluation soll Hinweise sammeln, welche Förderangebote Bedarfe von Kindern und Jugendlichen vor Ort noch besser aufgreifen zu können. Dazu wird die Datenbank bereits geförderter Vorhaben ausgewertet, Träger werden befragt, ausgewählte geförderte Vorhaben werden im Rahmen von Fallstudien betrachtet und vorliegende Evaluationsberichte werden ausgewertet. Darüber hinaus werden Akteure aus der Aktion Mensch und ihren Gremien befragt.

  • Das Portal www.zanzu.de („Mein Körper in Wort und Bild“) wurde von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und Sensoa, dem flämischen Expertenzentrum für sexuelle Gesundheit, entwickelt. Seit Februar 2016 ist es für die Öffentlichkeit zugänglich. Es stellt in 13 Sprachen einfach und anschaulich Informationen zu sexueller und reproduktiver Gesundheit zur Verfügung und soll so die Kommunikation über diese Themen, z.B. im Rahmen einer Beratung, erleichtern.

  • Mit dem Förderprogramm Inklusion unterstützt die Aktion Mensch seit 2011 Projekte und Initiativen, die durch Netzwerke und sozialraum-bezogene Begegnungen zwischen Menschen mit und ohne Behinderung inklusive Strukturen auf lokaler Ebene etablieren. So soll das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung ermöglicht und damit Inklusion in den regionalen Lebensweltbezügen umgesetzt werden.

  • Das Projekt `KiTa ZOOM – Ressourcen wirksam einsetzen´ erprobt innovative Wege und Verfahren, damit Kindertageseinrichtungen entsprechend ihrer individuellen Bedarfslagen und regionalen Voraussetzungen mit Personal und anderen Ressourcen ausgestattet werden können. Um eine Grundlage zu schaffen, Mittelzuweisungen für Kitas bedarfsorientiert kalkulieren zu können, wurden im Projekt in Kooperation mit der Universität Bielefeld ein Konzept zur indikatorengestützten Verteilung von finanziellen Ressourcen, eine Betriebskostensystematik für eine transparente Darstellung der Kitafinanzierung auf lokaler Ebene sowie ein spezielles Simulationstool entwickelt, mit dem geplante Veränderungen zunächst simuliert und erwartbare Steuerungswirkungen präzise eingeschätzt werden können.