• Univation wurde durch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) beauftragt, ein Wirkmodell für die Initiative LIEBESLEBEN (https://www.liebesleben.de/) und einen Leitfaden für die Entwicklung von Wirkmodellen für komplexe Interventionen zu erstellen.

  • Der Bunte Kreis Münsterland e.V. bietet Familien mit Kindern mit Behinderung, mit Kindern mit chronischen Erkrankungen oder mit zu früh geborenen Kindern psychologische Beratung in den Kreisen Coesfeld und Borken sowie den kreiszugehörigen Städten an. Die Beratung wird von den Kommunen im Rahmen der Frühen Hilfen und Spendengeldern finanziert. Konkrete Ziele des Angebots sind die Stabilisierung und die Stärkung der protektiven Bewältigungsfähigkeiten wie Selbstfürsorge und Förderung der Lebensqualität und des Bindungserlebens zwischen Eltern und Kind und damit die Stabilisierung und Stärkung des Familiensystems. Das Angebot soll so langfristig zu einem Abbau der Benachteiligungen, einer besseren sozialen Teilhabe der Familien beitragen und präventiv wirken. Dabei wird mit dem Ansatz der aufsuchenden und niedrigschwelligen Unterstützung gearbeitet.

  • Der Anthropoi Bundesverband ist ein Fachverband, in dem bundesweit 176 Mitgliedsorganisationen von 264 Diensten und Einrichtungen zusammengeschlossen sind, in denen über 17.000 Menschen mit sogenannter geistiger, seelischer oder mehrfacher Behinderung leben, lernen und arbeiten. Unter anderem geschieht das in 86 sogenannten `LebensOrten´, im Sinne von Dorf- und Lebensgemeinschaften des anthroposophischen Sozialwesens mit Teilhabeangeboten. In diesen LebensOrten finden zurzeit etwa 7.000 Menschen mit Assistenzbedarf (MmA) ein Zuhause.

  • Univation wurde von der Fachstelle Gender und Diversität NRW (FUMA) im Rahmen des Projekts #connect mit einer Befragung zur Neuaufsetzung des Angebots Methoden-Koffer („Methoden im Koffer für alle“, kurz MIKA) beauftragt. Mit der Befragung der pädagogischen Fachkräfte sollen alle bisher im Rahmen des alten MIKA-Koffers verwendeten Methoden auf Einsatzbarkeit insbesondere auch für geflüchtete Kinder und unter Berücksichtigung einer intersektionalen Perspektive untersucht werden.

  • Univation wurde von den Universitäten Bern und Lausanne mit der Durchführung einer Studierendenbefragung des Weiterbildungsprogramms «Archiv-, Bibliotheks- und Informationswissenschaft» beauftragt, die alle Jahrgänge seit dem Start des Programms umfasst. Die Befragungsergebnisse sollen es ermöglichen, einen Rückblick über die berufliche Entwicklung der Absolventen und Absolventinnen zu erhalten sowie das Programm besser an die Bedarfe der Studierenden anzupassen.

  • Der Bike Bridge e. V. verfolgt mit dem durch die Aktion Mensch Stiftung geförderten Modellprojekt das Ziel, interkulturelle Begegnung auf Augenhöhe zwischen Geflüchteten, Menschen mit Migrationshintergrund und der lokalen Bevölkerung zu schaffen. Hierzu werden Fahrradkurse für Frauen mit Flucht- bzw. Migrationserfahrung, die sich am Standort Freiburg bereits bewährt haben, im Rahmen des Projekts auf sechs weitere Standorte (darunter Hamburg, Köln und Berlin) möglichst nachhaltig übertragen. An jedem Standort werden dazu mit lokalen Kooperationspartnern „Bike & Belong-Kurse“ angeboten, für die zuvor Multiplikator*innen und Trainerinnen qualifiziert werden. Das Projekt wird durch den Bike Bridge e. V. von Freiburg aus koordiniert. Die Kursteilnehmerinnen erlernen das Radfahren, tauschen sich in den Kursen aber auch mit anderen aus und erhalten ein vielfältiges Angebot an kulturellen und Freizeitaktivitäten.

  • Univation führt eine Qualifizierungsreihe im Auftrag des Zentrums für Schulqualität und Lehrerbildung (ZSL) in Baden-Württemberg durch, die sich an Ausbilderinnen und Ausbilder aus den vier Seminaren für Berufliche Schulen richtet. In drei Modulen (November 2021 / Februar 2022 / Sommer 2022) werden die Teilnehmenden angeleitet, eigene Evaluationen zum Thema Medienkompetenz der angehenden Lehrkräfte zu planen.

  • Gegenstand der Evaluation ist das im Rahmen des Nationalen Aktionsplans IN FORM geförderte Projekt „Zukunftsfähiges Kita- und Schulessen“ der Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Rheinland-Pfalz (VNS RLP), das in 2021 und 2022 umgesetzt wird. Das VNS-Team rückt im Projekt das Thema Nachhaltigkeit von Verpflegung in den Fokus. Konkret sollen Bewertungsindikatoren für „Nachhaltigkeit“ in der Kita- und Schulverpflegung in einer Checkliste zusammengefasst und relevanten Akteursgruppen so bekannt gemacht werden.

  • An vielen deutschen Geburtskliniken sind „Babylotsendienste“ etabliert, damit Familien frühzeitig Zugänge zum Hilfesystem und passgenaue Unterstützung lokaler Anbieter erhalten. Die Aufgaben von „Babylotsinnen“ sind, psychosozial belastete Familien in Geburtskliniken rund um Schwangerschaft und Geburt zu identifizieren, klärende Gespräche anzubieten und in ihrer Lotsenfunktion auf Wunsch der Familien die Vermittlung an lokale Unterstützungsdienste zu übernehmen.